Die Korallen-Ölweide [Elaeagnus umbellata Thunb.] ist ein frostharter und robuster, laubabwerfender bis 4 m hoher Strauch mit oft dornigen Zweigen. Sie kam ursprünglich aus Asien nach Europa und wird bei uns als Nutzgehölz kultiviert.
Ihre gelben oder roten saftigen Steinfrüchte sind bis zu einem Zentimeter lang und haben einen süß-sauren Geschmack, der auch am hohen Vitamin-C-Gehalt liegt. Ihr Nutzen reicht vom Frischverzehr und Marmeladen & Desserts bis zu Likören.
Ähnlich wie Hülsenfrüchtler (Leguminosen) und andere Ölweidengewächse ist die Korallen-Ölweide in der Lage, mit Hilfe von in Symbiose lebenden Bakterien (Frankia alni) Luftstickstoff in knöllchenartigen Gebilden an der Wurzel zu binden, umzuwandeln und den Pflanzen verfügbar zu machen und ist somit eine ideale Protagonistin in unserem Nahrungswald.